Sparen bei der Autoversicherung: die Werkstattbindung und weitere Optionen

Sparen bei der Autoversicherung: die Werkstattbindung und weitere Optionen
Wer sich im Internet auf die Suche nach einer billigen Autoversicherung begibt, der hat vor allem ein Ziel: das Sparen. Der Vergleich der Tarife mit einem Vergleichsrechner ist auch tatsächlich ein guter Weg um die Versicherungskosten nachhaltig zu senken - man sollte aber auch auf die Tarifgestaltung achten. Denn es gibt Punkte, die dafür sorgen, dass die Versicherungsprämie steigt. Aber auch welche, die es möglich machen eine Autoversicherung billiger machen zu können. Nicht auf alle Faktoren hat der Versicherungsnehmer einen Einfluss - mit einigen Tipps und offenen Augen ist es jedoch durchaus möglich, einen günstigen Tarif und passenden Versicherungsschutz zu finden.

Faktoren, auf die der Versicherungsnehmer keinen / nur eingeschränkten Einfluss hat

Regionalklasse (Standort), Typklasse (Fahrzeug) und Schadenfreiheitsklasse (Versicherungsnehmer) sind Instrumente, mit denen die Versicherer das Schadensrisiko einschätzen. Im Normalfall hat der Versicherungsnehmer auf diese Faktoren keinen direkten Einfluss. Die Regionalklasse wird anhand der eingegebenen Postleitzahl / des Ortskennzeichens ermittelt, die Typklasse anhand des Automodells. Und die Schadenfreiheitsklasse, welche dem aktuellsten Versicherungsschein zu entnehmen ist, beziffert die Fahrpraxis und das unfallfreie Fahren des Versicherungsnehmers. Bei einem Umzug, einem Autokauf oder bei einem erstmaligen Abschluss einer Autoversicherung können sich diese Faktoren variieren, entscheidend sein für die Höhe der Versicherungsprämie.

Faktoren, die sich negativ auf die Höhe der Versicherungsprämie auswirken

Es ist klar: wer zusätzlich zur Kfz Haftpflichtversicherung auch eine Teilkasko oder gar Vollkasko Versicherung wünscht, der muss mit höheren Versicherungsbeiträgen rechnen. Hier gibt es die Möglichkeit mittels eines Selbstbehalts die Zusatzkosten möglichst niedrig zu halten. Auch weitere Zusatzleistungen verteuern die Autoversicherung, auch wenn sie (je nach Situation) sinnvoll sind: die Mallorca Police oder der Schutzbrief können durchaus sinnvolle Ergänzungen darstellen. Achten sollte man auch auf die gewählte Zahlungsweise: die jährliche Zahlung per Lastschrift ist die günstigste Möglichkeit, bei anderen Zahlungsoptionen verlangen die Versicherer in der Regel einen Aufschlag. Auch sollte mit Bedacht gewählt werden, welche Fahrer man angibt - dies sollten nicht mehr als nötig sein. Gerade wenn Fahrer unter 25 Jahren das Auto nutzen kann sich dies negativ auswirken.

Tarifoptionen, die die Autoversicherung billiger machen

Die Werkstattbindung kann eine interessante Tarifoption darstellen. Denn sie kann einen Rabatt von bis zu 20% mit sich bringen. Gerade wenn ein Gebrauchtfahrzeug versichert werden soll eine wirtschaftlich attraktive Option. Bei Neufahrzeugen hingegen ist Vorsicht geboten - hier gilt es erst abzuklären, inwiefern das Fahrzeug in einer Vertragswerkstatt repariert wird, die Garantie erhalten bleibt. Vorsicht ist geboten bei der jährlichen Kilometerleistung. Hier gibt es vor allem für Wenigfahrer eine magische Grenze, diese liegt oftmals bei 5.000km pro Jahr. Wer sein Fahrzeug nicht für die tägliche Fahrt zur Arbeit benötigt, der kann eventuell von einem Wenigfahrertarif profitieren. Generell gibt es hier gewisse Stufen. Wer tatsächlich nur 19.000km im Jahr fährt, der sollte es vermeiden 21.000km anzugeben.

Weitere Sparmöglichkeiten zeigt der Autoversicherungsrechner auf

Dies ist nur eine Auswahl von Möglichkeiten, wie man seine Autoversicherung billiger gestalten kann. Bei dem Vergleichen mit dem Autoversicherungsrechner führt dieser Schritt für Schritt durch die Tarifberechnung, und bietet bei den einzelnen Punkten eine Hilfestellung - und weist auch darauf hin, ob und wie sich einzelne Angaben auf die Höhe der Versicherungsprämie auswirken.